Ich möchte meinen Patienten dabei helfen zu lernen, wie sie sich selbst helfen können.

Die Kassen bezahlen grundsätzlich drei verschiedene Formen von Psychotherapie. Damit Sie sich für eine dieser drei Therapieformen entscheiden können, möchte ich Sie informieren über Unterschiede und Schwerpunkte der drei therapeutischen Ansätze und jede dieser drei Therapieformen kurz vorstellen.

Die Psychoanalyse wurzelt in Naturwissenschaften, Literatur und Philosophie. Eine entscheidende Rolle in der Psychoanalyse spielen das Unbewusste und die inneren, unbewussten Prozesse. Sie interessiert sich für das, was in der Person vor sich geht. Deswegen setzt sie eine relativ komplizierte Persönlichkeitstheorie voraus, von der die therapeutischen Interventionen abgeleitet werden. Ein wichtiges Kriterium dieser Therapieform ist, dass der Patient sich möglichst unbeeinflusst auf seine eigene Phantasien und Gedanken konzentrieren soll. Deshalb versucht der Analytiker, sich nicht so sehr als Gesprächspartner zu zeigen, sondern eher als "Projektionsfläche" zur Verfügung zu stellen. Als therapeutisches Verfahren ist die Psychoanalyse eine langwierige und hochfrequente Therapieform.

Die Verhaltenstherapie ist in logischer Konsequenz aus der experimentell begründeten Lerntheorie hervorgegangen. Sie hat sich im Laufe ihrer Entwicklung immer mehr differenziert und präzisiert. Sie umfasst verschiedene praktische Methoden, die direkt beobachtbar sind und auf eine in sich logisch konsistente und grundsätzliche widerlegbare Theorie zurückgeführt werden können. Probleme oder Konflikte werden letztlich zurückgeführt auf inkompatible (körperliche oder auch gedanklich-kognitive) konditionierte Reaktionen auf bestimmte Reize, die häufig in einer peinlichen oder angstauslösenden Situation erworben wurden. Phantasien, verdrängte Wünsche oder Abwehrmechanismen spielen keine Rolle. Die Ursache liegen aus der Sicht der Verhaltenstherapie nicht in der Kindheit, sondern in der Gegenwart.

Bei der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie werden besonders aktuelle Probleme und Konflikte bearbeitet und analysiert im Hinblick auf ihre Wurzeln, Ursachen und Auslöser. Dabei wird aber auch der unbewussten Psychodynamik Rechnung getragen; Übertragung und Gegenübertragung sowie Widerstände werden beobachtet. Theoretisch beruft sich die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie auf die Theoreme (Lehrsätze) der Psychoanalyse.

Zu meinem Leistungsspektrum lässt sich feststellen, dass ich aufgrund meiner langjährigen praktischen Erfahrungen sowie diverser Fortbildungen meine, mit nahezu allen Krankheitsbildern und Patientengruppen arbeiten zu können. Allerdings habe ich keine Erfahrung oder Ausbildung in der Traumtherapie. Ich bin über meinen Anrufbeantworter jederzeit erreichbar und melde mich baldmöglichst zurück.

Da ich über gute Englisch-Kenntnisse verfüge, glaube ich in der Lage zu sein, zumindest psychologische Beratungen auch auf Englisch durchführen zu können.